Pemvidutide
In einer Studie mit 64 Menschen verlor die 1,8-mg-Pemvidutide-Gruppe nach 24 Wochen im Mittel 6,2% Körpergewicht (PMID 41113119, NCT05292911; geprüft 25. Aug. 2026). Die Placebogruppe verlor im Mittel 1,4% (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Die 95%-Spannen reichten von -8,4% bis -3,9% und von -3,5% bis 0,7% (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Altimmune bezahlte die Studie. Mitarbeiter der Firma halfen bei Planung, Datensammlung, Auswertung und beim Schreiben.
Was ist Pemvidutide?
Pemvidutide ist ein Peptid. Es wirkt am GLP-1- und am Glukagonrezeptor (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Die US-Datenbank GSRS führt es als Protein mit einer Untereinheit, UNII A35F525WBG und CAS 2538014-94-5. Diese Angaben wurden am 25. Aug. 2026 geprüft.
Es ist kein eindeutiger weiterer Name verzeichnet.
Warum ist beim Code ALT-801 Vorsicht nötig?
Die Altimmune-Studien NCT05006885 und NCT05292911 nutzen ALT-801 für den Wirkstoff. Das US-GSRS vergibt den genauen Namen ALT-801 an ein anderes Protein mit UNII QWZ40O5W6K. Die zwei UNIIs wurden am 25. Aug. 2026 geprüft.
Sechs Krebsstudien verwenden ebenfalls ALT-801: NCT00496860, NCT01029873, NCT01326871, NCT01478074, NCT01625260 und NCT01670994. Altor BioScience führte diese Studien durch. Sie prüften ein anderes Fusionsprotein gegen Krebs. Diese Seite behandelt ALT-801 daher nicht als eindeutigen Namen für Pemvidutide.
Was maß die Studie am Menschen?
Die Arbeit beschreibt eine 24-wöchige Fortsetzung einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten MASLD-Studie (PMID 41113119, NCT05292911; geprüft 25. Aug. 2026). Vierundsechzig Erwachsene nahmen an der Fortsetzung teil (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Einige hatten Typ-2-Diabetes. Andere hatten keinen.
In der 1,8-mg-Gruppe änderte sich das Leberfett geschätzt um -75,2% (95%-KI -93,8 bis -56,7) (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Unter Placebo waren es -14,0% (95%-KI -32,2 bis 4,3) (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Der Test ergab p < 0,001 (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026).
Altimmune bezahlte die Studie. Autoren aus der Firma halfen bei Planung und Datensammlung. Sie werteten auch die Ergebnisse aus und schrieben den Text. Acht Autoren gaben an, bei Altimmune zu arbeiten und finanziell beteiligt zu sein (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026).
Was meldete die Studie außerdem?
Übelkeit betraf in der Fortsetzung 33,3% der Menschen mit Pemvidutide (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Die meisten Fälle waren leicht oder mäßig. Zwei von 16 Menschen in einer Gruppe brachen die Behandlung wegen Nebenwirkungen ab (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). In einer anderen Gruppe brach einer von 15 aus demselben Grund ab (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). In der höchsten Gruppe brach keiner von 14 wegen einer Nebenwirkung ab (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026).
Die Arbeit meldete in den Pemvidutide-Gruppen keine schwerwiegenden Ereignisse. Sie nannte zwei schwere Ereignisse, die das Studienteam nicht dem Wirkstoff zuordnete (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Leichter oder mäßiger Durchfall und Verstopfung kamen ebenfalls vor. Die Beschwerden gingen ohne Behandlung zurück.
Nur 64 der 94 Menschen aus der ersten Studie nahmen an der Fortsetzung teil (PMID 41113119; geprüft 25. Aug. 2026). Die Studie schloss Menschen mit stärkerer Leberentzündung und Fibrose aus. Laut den Autoren gilt das Ergebnis daher nur begrenzt für Menschen mit weiter fortgeschrittener MASH.
Wie viele Studien am Menschen sind registriert?
Namens- und Codesuchen bei ClinicalTrials.gov fanden am 25. Aug. 2026 neun Studien von Altimmune. Fünf sind Phase 1: NCT04561245, NCT04972396, NCT05006885, NCT05134662 und NCT05292911. Vier sind Phase 2: NCT05295875, NCT05989711, NCT06987513 und NCT07009860.
Keiner der genannten Einträge hatte am 25. Aug. 2026 Ergebnisse im Register hinterlegt. Für einige Studien liegen trotzdem Fachartikel vor, darunter PMID 41113119. Evidenzstufe B zeigt, dass Studien am Menschen vorliegen. Sie belegt keine Zulassung.
Die EudraCT-Seiten lieferten keine lesbare Zahl. Die Zahl bleibt ungeklärt und wird nicht als null angegeben.
Welchen regulatorischen Status hat Pemvidutide?
EU-Status: ungeklärt. Der Name fehlte in der zentralen Arzneimittelliste der EMA, geprüft am 25. Aug. 2026. Die Liste erfasst nicht jede nationale Zulassung in einem EU-Staat. Für Deutschland bleibt der Status deshalb ungeklärt.
Wann wurde Pemvidutide erstmals dokumentiert?
Für das erste Zirkulieren ist kein belastbarer Monat bekannt. Der älteste zugeordnete Artikel stammt aus dem Jahr 2022 (PMID 35461369; geprüft 25. Aug. 2026). Ein Jahrgang und ein Studieneintrag zeigen nicht, wann der Wirkstoff außerhalb von Studien erstmals erschien. Diese Grenze wurde am 25. Aug. 2026 geprüft.
Was berichten Anwender?
Im lesbaren Forumarchiv fand sich kein vollständiger Bericht aus erster Hand über Pemvidutide. Daher enthält die Seite kein Forumzitat. Sie enthält auch keine Aussage über eine Gruppe.
→ Was in einer Ampulle vom Graumarkt enthalten sein kann → Alle Wirkstoffe im Register